
Die seit dem 23. Januar gesperrte B 441 in Höhe der Kreuzung nach Seelze-Süd dauert an, da die Arbeiten am Knotenpunkt, die mit einer dreiwöchigen Sperrung der Bundesstraße verbunden sind, wegen der eisigen Kälte unterbrochen werden mussten. Seit dem 16. Februar werden die Arbeiten nun fortgesetzt. „Für die weiteren Arbeiten benötigen wir noch zwei Wochen unter Vollsperrung“, bedauert Projektleiterin Karin Winkler die Unannehmlichkeiten für die Autofahrer.
In der ersten Woche der Vollsperrung konnten die Arbeiten planmäßig erfolgen. Das heißt, der Asphalt im westlichen Knotenpunkt konnte aufgebrochen, die Leerrohre für die Lichtsignalanlage verlegt, der Unterbau ausgebaut und der Einbau neuer Tragschichten sowie das Abstecken der Verkehrsinsel erledigt werden.
Grund für die Vollsperrung sind Bauarbeiten im Fahrbahnbereich im Rahmen des Umbaus des Knotenpunktes zu einer vollsignalisierten Kreuzung. Während der Vollsperrung wird im gesamten Kreuzungsbereich der Asphalt abgefräst und der komplette Untergrund der Fahrbahn erneuert. Im Anschluss müssen Kabelgräben für die neue Ampelanlage angelegt werden und e.on-avacon verstärkt das Leitungsnetz. Im unmittelbaren Kreuzungsbereich werden zwei Mittelinseln angelegt und zwar auf der B 441 sowie im Einmündungsbereich der K 252.
„Leider lässt sich eine Vollsperrung aufgrund der nun anstehenden Arbeiten und des eingeschränkten Platzes nicht vermeiden“, bedauert Projektleiterin Karin Winkler von der Stadt die Beeinträchtigungen für die Bürger. „Wir haben aber dafür gesorgt, dass Radfahrer und Fussgänger den Kreuzungsbereich passieren können“, sagt Winkler.
Bürger aus Seelze-Süd, die mit dem Auto unterwegs sind, erreichen das Seelzer Zentrum entweder über Döteberg, Kirchwehren und Almhorst oder über Harenberg und Letter. Autofahrer, die über die B 441 nach Hannover möchten, müssen ebenfalls durch Seelze oder die südlichen Seelzer Stadtteile fahren. Da die Eisenbahnbrücke auf der L 390 derzeit halbseitig gesperrt ist empfiehlt die Stadt, diesen Bereich möglichst zu umfahren.
Die RegioBus-Linie 572 ist von der Sperrrung betroffen
Die Busse können jedoch ab Dienstag, 24.01.12, Betriebsbeginn, einspurig über die Kanalstraße und die Brücke über den Zweigkanal fahren. Die Strecke ist nur für den Busverkehr freigegeben.
Die Haltestellen Seelze/Am Kanal werden von der Göxer Landstraße (L390) in beide Fahrtrichtungen in die Einmündung der Kanalstraße verlegt.
Die RegioBus bittet Fahrgäste um Verständnis für geringfügige Verzögerungen im Fahrplan der Linie 572, die durch den einspurigen Fahrweg über die Brücke im Verlauf der Kanalstraße entstehen können.
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